Alex, Alena und Luan
Nachdem wir am Vortag, oder eher am Morgen, spät ins Bett kamen, mussten wir nun auch länger ausschlafen. Mit der anhaltenden Müdigkeit, kam leider kein Koch-Wille auf, weshalb wir das tolle Angebot von Wolt annahmen. Mit Wolt kann man sich Lebensmittel bestellen aber auch bei Restaurants das Essen nach Hause liefern lassen. Die Wahl fiel auf das edle Restaurant zum goldenen M… Also McDonalds. Man muss schliesslich auch mal ausprobieren, wie das Altbekannte im Ausland schmeckt. Während wir gespannt auf unsere Mahlzeit warteten, packte uns die nächste Idee. Wir planten also das am Vortag besprochene Abschiedsgeschenk für Loris. Da wir aber nach wie vor nicht all zu motiviert waren uns grossartig zu bewegen, begrüsste uns erneut die Wolt App, wo wir einige Leckereien für unseren geliebten Taxifahrer bestellten. Unser Mittagessen sowie die Bestellung für Loris erreichte unser Haus und wir schnabulierten freudig unsere Menüs. Das Fazit: es war gar nicht mal so schlecht. Die Pommes waren etwas labbrig aber ansonsten konnte man sich wirklich nicht beschweren.
Mit frisch gefüllten Bäuchen ging es nun daran ein Geschenk zu basteln. Leider konnten wir online keinen Korb bestellen also wurde eine unserer Einkaufstaschen missbraucht. Gefüllt wurde diese mit Müsli Riegeln, dunkler Schokolade, Nüssen, Gemüse und einigen Früchten. Danach wurden noch Geschenke für unsere guten Freunde vom Senior Frogs und die Taxifahrer gemacht. Wir zierten die Frösche mit einer Nachricht von uns und schrieben unsere Namen auf die Füsse der Frösche. Die Schlüsselanhänger für die Taxifahrer beschrifteten wir mit unseren Anfangsbuchstaben und 2025. Somit haben alle jetzt einen Schildkröten Schlüsselanhänger auf dem „AAL 2025“ steht… es sieht nun etwas lustig aus… Gut ist, dass sie unsere Sprache sowieso nicht verstehen, deshalb bleibt das Lachen unter uns. Natürlich war die erste Schildkröte ein Testversuch zum ausprobieren… diese hängt nun bei Alena am Schlüsselbund.
Der Nachmittag flog nur so dahin und wir entschieden uns dazu noch ein paar Sonnenstrahlen einzufangen, also legten wir uns frisch mit Sonnencreme mariniert auf unsere leicht verdreckten Sonnenliegen. Warum leicht verdreckt? Ihr erinnert euch sicher an die Dohle die gelegentlich auf unserer Palme sass. Wir haben sie zwar schon lange nicht mehr gesehen, sie hat aber auf jeden fall ihre Leistungen erbracht. Auf unsere Liegen… Naja. In der Sonne war es aber auch ordentlich heiss… Luan hat sich also vom Feriengast zur Wasserträgerin befördern lassen. Soll heissen, sie ist von Zeit zu Zeit wieder in den Pool gehüpft, hat ihre Mütze mit Wasser getaucht und über den Bäuchen von Alex und Alena wieder ausgeleert. Die Erfrischung war Willkommen, aber jedes mal sehr sehr kühl… hin und wieder mussten wir uns etwas ungelenk auf den Liegen umplatzieren, aber dies gehört schliesslich zum richtigen Sonnenbaden dazu.
Vollgetankt mit Vitamin D, ging es an den Gartentisch. Wir versorgten uns mit einem Aperoplättli und einem guten Znacht. Da wir den Blog im Nachhinein posten, wissen wir nicht mehr was es gab… aber damit müssen wir wohl jetzt leben. Als Entschuldigung eine lustige Geschichte: Alena wollte ganz gediegen aufs WC, und bemerkte dann, dass sie nicht alleine war… ein treuer Begleiter machte sich mit auf diese Reise. So sassen Alena und Nius dann gemeinsam im Badezimmer und plauderten.
An diesen Abend entschieden wir uns nicht los zu ziehen. Wir waren gemütlich weiter an unserem geliebten Gartentisch und schrieben erstmal an unserem Blog weiter. Danach war es Zeit für eine Runde Wavelength.
Wavelength heisst Wellenlänge und ist ein Partyspiel, bei dem ein Team versucht auf einer gedachten Skala den geheimen Punkt zu erraten, indem es einen Hinweis interpretiert, der zwischen zwei Gegensätzen eingeordnet werden muss. Anschliessend gab es noch eine Runde ABC-SRF3, selbstverständlich die selbstgebastelte Version. Nach einigen spassigen Spielstunden war es draussen langsam etwas frisch und langsam aber sicher plagten die Mücken…
Weiter ging es auf dem Sofa, wo wir noch bis in die frühen Morgenstunden plauderten und unseren Blog weiterschrieben.
Doch auch wir wilde Hühner mussten einmal schlafen und verlagerten uns auf die teils geliebten und teils gehassten Matratzen.
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