Alex, Alena und Luan
Der Mittag weckte uns und der antretende Hunger rief. Reis, Plätzli und Pilzrahmsauce begrüssten heute unsere müden Körper. Während dem Essen planten wir unseren anstehenden Ausflug. Da wir nicht in der grössten Hitze gehen wollten, einigten wir uns gegen 16:30 zu gehen. Die Zeit bis dahin füllten wir mit einem Nickerchen und unserem geliebten Blog. Das Taxi hupte vor der Tür und Loris holte uns ab für unser Ausflugsziel Larnaca. Auf der Fahrt erzählte Loris uns wieder einiges über die Insel und versprach uns auf dem Heimweg die Kartoffelstatue zu zeigen. Uns wurden die teuersten Hotels, die schönsten Strände Larnacas und die Schulgebäude gezeigt.
Vor der Kirche des Heiligen St. Lazarus, welche wir liebevoll "die Lazatar-Kirche" nennen, wurden wir ausgeladen und das Abenteuer konnte beginnen.
Mit einer Tasche voll Wasser und Sonnencreme machten wir uns auf den Weg. Vermutlich haben wir ausgesehen wie die grössten Touristen des Jahrtausends. Das war aber völlig in Ordnung für uns. Auf dem Weg durch die malerische Stadt konnten wir schon die ersten Ziele ausmachen. Souvenir Shops sollten es werden, da wir schliesslich unserem Image auch alle Ehre bereiten mussten und allen unseren Liebsten noch mehr Zeug und Sachen mitbringen wollten. In den kleinen Läden war alles zu finden. Von kleinen handgemachten Schüsselchen, über funkelnde Armbänder, zu wilden T-Shirts bis zum fragwürdigen Ramsch. Jeder sollte finden was er braucht oder eben nicht braucht. Wir schwangen uns von Laden zu Laden und machten einige spannende Bekanntschaften mit den Leuten hinter den Kassen. Die einten meinten sogar, dass Alex und Luan Schwestern wären. Die Enttäuschung, als wir ihn vom Gegenteil überzeugten sass tief, aber er akzeptierte es schweren Herzens.
Die grösste Herausforderung war, dass wir einen bestimmten Laden aufsuchen wollten. Diesen hatten wir auf dem Heimweg der Donkey Farm gesehen und waren begeistert. Der Laden war nur irgendwie nicht mehr da wo wir ihn in Erinnerung hatten... Komisch wie die Dinge einfach verschwinden... Wir flanierten also durch Seitengassen, an Müllhalden vorbei wo wir noch eine Taube fanden, nur um den Laden am Schluss wirklich nicht zu finden. So waren wir gezwungen die Idee aufzugeben und entschieden uns ein Glace an der Promenade zu essen. Im erstaunlich grossen Angebot von Eisdielen fiel die Wahl dann auf einen Frozen-Yoghurt Shop. Dieser war wohl der Traum jedes Kindes. Den Frozen-Yoghurt konnte man selbst vom Automaten zapfen und anschliessend alle möglichen Toppings auswählen. An den Bechern erkannte man am Schluss gut, wie unterschiedlich unsere Geschmäcker eigentlich sind. Alex mit der Dunklen Schokolade, Alena mit den Beeren, und Luan die sich durch das ganze Frozen-Yoghurt Sortiment durch testete.
Zum Ausklang unserer Reise wollten wir uns noch ein Absackerli gönnen. Wir setzten uns also in ein gemütliches Lokal und bestellen ein Getränk. Währenddessen tauschten wir uns über die Eindrücke aus und meldeten uns bei Loris der uns abholen kommen sollte. Die Zeit verging und das Absackerli zeigte sich als stärker gemischt als erwartet. Ein bisschen lustig stiegen wir zurück ins Taxi, oder eben Privatauto ohne zu wissen, was uns für eine Reise erwarten sollte. Loris kurvte mit uns durch alle Ecken von Larnaca und erzählte uns von seiner, sowie der Geschichte des Landes. Ebenfalls fuhren wir an der Sagen umwogenden Kartoffelstatue vorbei… wir sind zwar nicht der Meinung, dass das eine Kartoffel sein soll, aber seht selbst und lasst es auf euch wirken.
Im Auto schmiedeten wir drei dann noch den Plan, dass wir dem guten Mann ein Abschiedsgeschenk basteln wollten. Die nächste Mission war also mehr oder weniger unauffällig herauszufinden was Loris denn gerne isst. Zum Glück stieg er ganz locker auf das Thema ein und schien nichts von unseren Plänen zu ahnen. Irgendwann übermannte uns die Euphorie ein wenig und wir wollten Loris zum Abendessen einladen, was der Gute leider ablehnte. Dafür durften wir uns umso mehr auf das geplante Lieblingsessen freuen.
Da wir schon lange kein Leserquiz mehr hatten ist jetzt wohl der Zeitpunkt dafür.
Was gab es zum Abendessen?
A) Pizza
b) Stocki mit Fleischbällchen
C) Gemüseauflauf
Falls du C getippt hast, ist das etwas enttäuschend... wir haben natürlich Stocki gegessen...
Das Ziel des Abends war es nun, bis in die Morgenstunden zu feiern, sodass wir bei Tagesanbruch an den Strand gehen können, um nochmals einen Versuch zu starten nach Schildkröten zu tauchen.
Mit einem Plan und einem Ziel gab es nun erst mal ein Schläfchen. Wir brauchten schliesslich noch Energie für später. Ausgeruht und frisch ging es los zum Tanzbein schwingen, was im Senior Frogs immer noch am besten geht. Nein uns wird es nicht langweilig da. Wir tanzten und sangen, genossen den Abend. Auch durften wir etwas Neues erleben, denn Habibi wollte uns eine Runde Getränke bringen. Er liess zwar etwas auf sich warten, jedoch erfüllte er seine selbsternannte Aufgabe wie ein Meister. Wie man uns kennt, genossen wir es bis zum letzten Augenblick und waren natürlich noch zum Aufräumen da. Unser Abend sollte aber noch nicht vorbei sein. Unsere Tanzbeine führten uns ins Carwash, wo wir noch bis zum frühen Morgen mit Habibi, Rakib und Hasan unsere Zeit verbrachten. Als wir den Carwash Bunker wieder verliessen begrüsste uns schon die Morgensonne und Habibi stellte uns noch seine Katzen vor welchen wir Namen geben durften. Die vier Fellkneuel tragen nun die grandiosen Namen, Jakson, Jones, Chester und Amanda.
Wir traten unseren Weg zu den Taxis an und fuhren nach Hause, um uns vor dem Tauchgang noch zu stärken.
So sassen wir auf dem Sofa, schnabulierten einige Resten und plauderten bis uns auffiel... wir waren wohl doch etwas zu müde um nun noch sicher tauchen zu gehen... so rief das Bett und wir legten uns mit Erleichterung hinein... vermutlich konnten wir kaum drei Schäfchen zählen, bis wir schon in unsere Träume gelangten.
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